Starke Vierbeiner
Tierphysiotherapie & Tierosteopathie

Magnetfeldtherapie

 

    Die pulsierende Magnetfeldtherapie kann begleitend eingesetzt werden bei:
  • Degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Durchblutungsstörungen im Gewebe
  • Stoffwechselstörungen
  • Weichteilverletzungen
  • Frakturheilung
  • Wundheilungsstörungen
  • Arthritis
  • Neuralgien und Nervenwurzelreizsymptome
  • Muskelverspannungen

Obwohl die pulsierende Magnetfeldtherapie sowohl in der Human- als auch Tiermedizin heute weit verbreitet ist, zählt sie noch immer zu den wissenschaftlich umstrittenen alternativen Heilmethoden und ist schulmedizinisch nicht anerkannt.

 

Die Idee, pulsierende Magnetfelder als therapeutisches Mittel einzusetzen, basiert auf folgenden Grundgedanken:

 

  • Die meisten physiologischen Vorgänge an den Zellen basieren auf elektrischen Spannungen. Die Zellmembranen besitzen beispielsweise ein Potential von -70mV bis -90mV. Diese Spannung ist erforderlich, damit Nährstoffe, Sauerstoff und Stoffwechselprodukte die Membran passieren können.Verschiedene Ursachen (Krankheit, Stress, etc.) können dazu führen, dass sich das Membranpotential verringert, sodass die Zelle nicht mehr richtig arbeiten kann. Hier setzt dann die pulsierende Magnetfeldtherapie an. 
  • Jedes Lebewesen besteht zu 99,9 % aus einem schwingendem Magnetfeld, nämlich dem Raum zwischen Atomkern und Elektronen. 
  • Jedes Organ besitzt eine messbare Eigenschwingung, die durch äußere Einflüsse („Elektrosmog“) durcheinander geraten kann. 


Warum pulsierende Magnetfelder?

Durch die ständig neuen Impulse soll bei den Rezeptoren ein Gewöhnungseffekt, wie es bei einem Permanentmagneten der Fall wäre, vermieden werden. Zudem ist ein Wechselspiel zwischen Anziehung und Loslassen der Teilchen nötig, um die oben erwähnten Wirkungen zu erzielen.



Physikalischer Hintergrund:

Hormesis ( von griech.“Aufweckung, Anregung, Anstoß“) = Anregung der Zellfunktion durch Strahlung:

  • In gezielten Gebieten kann durch Fe-Anziehung im Haemoglobin eine erhöhte Durchblutungsrate ausgelöst werden (Polarisierung des Blutes).
  • Bewegung ionisierter Teilchen (K+, Na+...), welche sich bei Beendigung der Strahlung neu sortieren und somit den Stoffwechsel anregen.

Durch Anregung des Zellstoffwechsels und der Durchblutung sollen in Abhängigkeit der gewählten Frequenz folgende positive Effekte für die Rehabilitation erreicht werden:

  • Steigerung der Kollagensynthese
  • Steigerung der Biosyntheseleistung von Chondrozyten, Fibroblasten, Osteozyten und somit Stimulierung der Angioneogenese (Neubildung von Zellen und Geweben)
  • Regeneration degenerativ veränderter Zellen
  • Abtransport von Stoffwechselschlacken (Metaboliten)
  • Schmerzlinderung (Hyperpolarisation führt zur Unterbrechung der Weiterleitung des Schmerzreizes)
  • Anstieg des Sauerstoffpartialdruckes (= Anteil des Sauerstoffs am Gesamtdruck innerhalb eines Gasgemisches.)
  • Verbesserung der Sauerstoffausnutzung der Zelle führt zur Steigerung des Energiestoffwechsels = Steigerung der ATP-Synthese in den Mitochondrien (Normal werden nur 20% des Sauerstoffs von dem roten Blutkörperchen an die Zelle abgegeben. Das Magnetfeld kann die Abgabe des Sauerstoffes an die Zelle erleichtern.)
  • Aufhebung lokaler Azidose
  • Entzündungshemmung